<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Du hast nach feed gesucht - GfMU</title>
	<atom:link href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/search/feed/rss2/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.meeresaquaristik-ulm.de/start/</link>
	<description>Gesellschaft für Meerwasseraquaristik Ulm e. V.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Jul 2026 05:41:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.meeresaquaristik-ulm.de/wp-content/uploads/2023/02/cropped-pngwing.com-32-32x32.png</url>
	<title>Du hast nach feed gesucht - GfMU</title>
	<link>https://www.meeresaquaristik-ulm.de/start/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mollys im Meerwasseraquarium: Arten, Biologie, Vorteile, Erfahrungen &#038; Profi‑Praxis‑Guide</title>
		<link>https://www.meeresaquaristik-ulm.de/mollys/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dieter Kreissl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 13:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Molly]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meeresaquaristik-ulm.de/?p=4637</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mollys (Poecilia sphenops, Poecilia latipinna) werden im Handel meist als reine Süßwasserfische angeboten. Tatsächlich gehören sie jedoch zu den euryhalinen Arten – also Fischen, die sich flexibel an verschiedene Salzgehalte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/mollys/">Mollys im Meerwasseraquarium: Arten, Biologie, Vorteile, Erfahrungen &#038; Profi‑Praxis‑Guide</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de">GfMU</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="NiNcj7jEhYksAb9xmP4ca-content-0">
<p>Mollys (<em>Poecilia sphenops</em>, <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/3672_Poecilia_latipinna.htm"><em>Poecilia latipinna</em></a>) werden im Handel meist als reine Süßwasserfische angeboten. Tatsächlich gehören sie jedoch zu den <strong>euryhalinen</strong> Arten – also Fischen, die sich flexibel an verschiedene Salzgehalte anpassen können. In der Natur leben Mollys in Mangrovengebieten, Flussmündungen, Brackwasserzonen und sogar in flachen Küstenbereichen, wo sich Süß- und Meerwasser mischen.</p>
<p>Diese biologische Anpassungsfähigkeit macht sie zu <strong>hochinteressanten Helfern im Meerwasseraquarium</strong>, die sowohl ästhetisch als auch funktional überzeugen.</p>
</div>
<div id="NiNcj7jEhYksAb9xmP4ca-content-1">
<h3>Unterschied zwischen <em>Poecilia sphenops</em> und <em>Poecilia latipinna</em> in der Salzverträglichkeit</h3>
<p>Die beiden Arten gehören zwar zur gleichen Gattung, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Fähigkeit, höhere Salzgehalte dauerhaft zu tolerieren. Der Grund liegt in ihrer evolutionären Herkunft, der Morphologie und der Leistungsfähigkeit ihrer Osmoregulation.</p>
<p><strong><span tabindex="0" role="button" data-url="ca://s?q=Mehr_über_Segelkärpflinge">Poecilia latipinna</span></strong></p>
<ul role="list">
<li>stammt aus Brack- und Küstengewässern</li>
<li>toleriert hohe Salinitäten bis 35 ‰ dauerhaft</li>
<li>besitzt mehr Chloridzellen → bessere Salzionen‑Ausscheidung</li>
<li>zeigt im Meerwasser weniger Stress, stärkere Farben und kräftigere Flossen</li>
</ul>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4643 " src="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/wp-content/uploads/2026/07/molly-silver-poecilia-latipinna-1-800x430.png" alt="" width="380" height="204" /></p>
<p><strong><span tabindex="0" role="button" data-url="ca://s?q=Mehr_über_Black_Mollys">Poecilia sphenops</span></strong></p>
<ul role="list">
<li>stammt überwiegend aus Süßwasser, nur gelegentlich brackig</li>
<li>verträgt Meerwasser gut, aber benötigt längere Eingewöhnung</li>
<li>weniger Chloridzellen → etwas geringere Salzverarbeitung</li>
<li>in den ersten 24–48 h oft empfindlicher gegenüber Strömung</li>
</ul>
<p><strong>Kurzfazit</strong>: <em>Latipinna</em> ist die natürliche Meerwasser‑Art mit maximaler Salzverträglichkeit. <em>Sphenops</em> ist salztolerant, aber physiologisch weniger spezialisiert und braucht eine vorsichtigere Umgewöhnung.</p>
</div>
<div id="NiNcj7jEhYksAb9xmP4ca-content-2">
<h3>Warum Mollys im Meerwasser funktionieren – die biologische Grundlage</h3>
<p>Mollys besitzen eine außergewöhnlich flexible <strong>Osmoregulation</strong>. Ihre Nieren und Chloridzellen können sowohl Süßwasser als auch Meerwasser verarbeiten. Dadurch können sie:</p>
<ul role="list">
<li>Salz aktiv ausscheiden</li>
<li>Ionenkonzentrationen stabil halten</li>
<li>Wasserhaushalt schnell anpassen</li>
</ul>
<p>Diese Fähigkeit ist evolutionär bedingt, da Mollys in Habitaten leben, deren Salzgehalt sich <strong>täglich</strong> durch Gezeiten, Regen oder Verdunstung ändert.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Die Anpassung funktioniert hervorragend – aber nur, wenn der Übergang <strong>langsam</strong> erfolgt. Ein schneller Sprung schädigt die Organe.</p>
<div></div>
<h3>Welche Molly‑Arten eignen sich am besten?</h3>
<h4>Segelkärpflinge (<em>Poecilia latipinna</em> / <em>velifera</em>) – Die Premium‑Wahl</h4>
<p>Segelkärpflinge stammen aus Regionen, in denen Brackwasser völlig normal ist. Sie sind kräftig, groß und strömungsstark.</p>
<ul role="list">
<li>Größe: 10–15 cm</li>
<li>Verhalten: Aktiv, neugierig, robust</li>
<li>Besonderheit: Männchen entwickeln im Meerwasser extrem große Rückenflossen</li>
<li>Ideal für: Becken ab 200 Litern, starke Strömung, SPS‑Riffbecken</li>
</ul>
<h4>Black Mollys – Die Kontrast‑Spezialisten</h4>
<p>Black Mollys sind kompakter und eignen sich hervorragend für kleinere Becken.</p>
<ul role="list">
<li>Größe: 6–8 cm</li>
<li>Vorteil: Samtschwarze Farbe erzeugt maximalen Kontrast</li>
<li>Verhalten: Friedlich, ausdauernde Algenfresser</li>
<li>Ideal für: 100–300 Liter, gemischte Riffbecken</li>
</ul>
<h4>Farbformen (Dalmatiner, Gold, Silber) – Dynamik &amp; Vielfalt</h4>
<p>Diese Formen sind biologisch identisch zu Black Mollys, aber optisch abwechslungsreicher.</p>
<ul role="list">
<li>Größe: 6–10 cm</li>
<li>Vorteil: Lebendige Farben im Freiwasserbereich</li>
<li>Verhalten: Aktiv, schwimmfreudig</li>
<li>Ideal für: Alle Becken ab 100 Litern</li>
</ul>
<div>
<div>
<div tabindex="0" role="group" aria-label="Scrollbare Tabelle">
<table>
<thead>
<tr>
<th scope="col"><strong>Art / Form</strong></th>
<th scope="col"><strong>Max. Größe</strong></th>
<th scope="col"><strong>Strömungstoleranz</strong></th>
<th scope="col"><strong>Vorteil im Riffbecken</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<th scope="row"><strong><span tabindex="0" role="button" data-url="ca://s?q=Mehr_über_Segelkärpflinge">Segelkärpfling</span></strong></th>
<td>10–15 cm</td>
<td>Sehr hoch</td>
<td>Meistert starke Strömung; imposante Erscheinung</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row"><strong><span tabindex="0" role="button" data-url="ca://s?q=Mehr_über_Black_Mollys">Black Molly</span></strong></th>
<td>6–8 cm</td>
<td>Mittel–hoch</td>
<td>Starker Algenfresser; brillanter Schwarzkontrast</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row"><strong><span tabindex="0" role="button" data-url="ca://s?q=Dalmatiner_Gold_Molly_Info">Dalmatiner/Gold</span></strong></th>
<td>6–10 cm</td>
<td>Mittel–hoch</td>
<td>Farbe &amp; Dynamik im Freiwasser</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="NiNcj7jEhYksAb9xmP4ca-content-4">
<h3>Vorteile im Meerwasseraquarium – weit mehr als nur Algenfresser</h3>
<h5>1. <strong>Effektive Algenkontrolle</strong></h5>
<p>Mollys fressen:</p>
<ul role="list">
<li>Fadenalgen</li>
<li>Kieselalgen</li>
<li>Aufwuchs</li>
<li>Biofilm</li>
<li>Kahmhaut an der Oberfläche</li>
</ul>
<p>Sie erreichen Bereiche, die Schnecken oder Seeigel nicht erreichen – z. B. <strong>zwischen Korallenästen</strong>.</p>
<h5>2. <strong>Natürliche Nährstoffverwertung</strong></h5>
<p>Durch die regelmäßige Fortpflanzung entstehen Jungfische, die als:</p>
<ul role="list">
<li>Lebendfutter für Korallen</li>
<li>Nahrung für Anemonen</li>
<li>Snack für Räuberfische</li>
</ul>
<p>dienen. Das ist ökologisch sinnvoll und stabilisiert den Nährstoffkreislauf.</p>
<h5>3. <strong>Hohe Gesundheit im Meerwasser</strong></h5>
<p>Süßwasserparasiten wie <em>Ichthyo</em> sterben beim Salzwassersprung ab. Mollys zeigen im Meerwasser:</p>
<ul role="list">
<li>kräftigere Farben</li>
<li>bessere Flossenentwicklung</li>
<li>höhere Vitalität</li>
<li>geringere Krankheitsanfälligkeit</li>
</ul>
<h3>Erfahrungsberichte aus der Riffszene</h3>
<h5>Positives Feedback</h5>
<ul role="list">
<li>Kräftigere Farben als im Süßwasser</li>
<li>Schonende Algenreinigung ohne Korallenverletzung</li>
<li>Hohe Aktivität im oberen Beckenbereich</li>
<li>Sehr gute Verträglichkeit mit typischen Riffbewohnern</li>
</ul>
<h5>Die typische Start-Hürde: Das „Muskelkater‑Problem“</h5>
<p>Mollys aus Süßwasser-Verkaufsbecken kennen keine Strömung. Nach dem Einsetzen wirken sie oft:</p>
<ul role="list">
<li>erschöpft</li>
<li>überfordert</li>
<li>orientierungslos</li>
</ul>
<p><strong>Praxislösung:</strong> Strömung für 24–48 Stunden reduzieren und Rückzugszonen schaffen.</p>
<div>
<h4>Mollys im Steinkorallen‑Ablegerbecken</h4>
<p>Steinkorallen‑Ablegerbecken stellen besondere Anforderungen an die Pflege: hohe Lichtintensität, starke Strömung, flache Wasserhöhe, eng stehende Frag‑Racks und oft sehr nährstoffarme Bedingungen. Genau in diesem Umfeld zeigen Mollys eine außergewöhnlich gute Eignung und erfüllen gleich mehrere wichtige Funktionen, die das System stabilisieren und die Pflege erleichtern.</p>
<h5>Effektive Algenkontrolle unter hoher Beleuchtung</h5>
<p>Durch die starke Beleuchtung in Ablegerbecken entstehen schnell Fadenalgen, Kieselalgen, Aufwuchs und Biofilm. Mollys fressen diese Beläge kontinuierlich und erreichen Bereiche, die klassische Algenfresser kaum erreichen – etwa zwischen eng stehenden Steckern, auf Frag‑Racks oder direkt an der Wasseroberfläche. Besonders <strong>Black Mollys</strong> sind hervorragende Kahmhaut‑Fresser und halten die Oberfläche klar und gasdurchlässig.</p>
<h5>100 % sicher für SPS‑ und LPS‑Ableger</h5>
<p>Mollys sind vollständig reef‑safe und ignorieren sowohl SPS‑ als auch LPS‑Korallen. Selbst frisch geschnittene Ableger werden nicht beachtet. Arten wie Acropora, Montipora, Stylophora, Seriatopora, Euphyllia, Favites oder Goniopora bleiben völlig unbehelligt. Damit eignen sich Mollys ideal für Becken, in denen Korallen im Fokus stehen und keinerlei Risiko toleriert wird.</p>
<h5>Stabilisierung des Nährstoffniveaus</h5>
<p>Ablegerbecken laufen häufig sehr „sauber“, was zu instabilen Nitrat‑ und Phosphatwerten führen kann. Mollys tragen durch ihre Ausscheidungen zu einer leichten, konstanten Nährstoffzufuhr bei. Gleichzeitig dienen ihre Jungfische als hochwertiges Lebendfutter für Korallen und Mikrofauna, was die biologische Stabilität des Systems weiter erhöht.</p>
<h5>Strömungstoleranz und Robustheit</h5>
<p>Die oft hohe Umwälzung in Ablegerbecken – 20‑ bis 40‑fach – stellt für Mollys nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kein Problem dar. Segelkärpflinge und Black Mollys meistern starke Strömung souverän und zeigen ein aktives, gesundes Schwimmverhalten. Ihre Robustheit macht sie zudem unempfindlich gegenüber häufigen Eingriffen wie Wasserwechseln, Rack‑Umstellungen oder dem regelmäßigen Hantieren im Becken.</p>
</div>
<h3>Profi-Anleitung: Die Umgewöhnung (Tröpfchenmethode)</h3>
<h5>Material</h5>
<ul role="list">
<li>5–10‑Liter‑Eimer</li>
<li>Luftschlauch mit Absperrhahn</li>
<li>Refraktometer oder Aräometer</li>
</ul>
<h5>Schritt-für-Schritt</h5>
<ol role="list" start="1">
<li>Molly samt Transportwasser in den Eimer setzen.</li>
<li>Schlauch aus dem Meerwasserbecken in den Eimer führen.</li>
<li>Tropfrate: <strong>1–2 Tropfen pro Sekunde</strong>.</li>
<li>Eimer halb entleeren, weiter tropfen lassen.</li>
<li>Nach <strong>6–12 Stunden</strong> Salinität prüfen (35 ‰ / 1,023).</li>
<li>Fisch mit Kescher ins Meerwasser setzen.
<div></div>
</li>
</ol>
</div>
<div id="NiNcj7jEhYksAb9xmP4ca-content-6">
<h3>Vergesellschaftung</h3>
<h5>100 % Reef‑Safe</h5>
<p>Mollys fressen keine Polypen und verletzen kein Korallengewebe.</p>
<h5>Ideale Beifische</h5>
<ul role="list">
<li>Clownfische</li>
<li>Doktorfische</li>
<li>Grundeln</li>
<li>Schleimfische</li>
<li>Lippfische</li>
</ul>
<h5>Vorsicht bei Räubern</h5>
<ul role="list">
<li>Feuerfische</li>
<li>Drachenköpfe</li>
<li>Fangschreckenkrebse</li>
<li>sehr aggressive Riffbarsche</li>
</ul>
<div></div>
<h3>Wichtige Pflegetipps</h3>
<ul role="list">
<li>Pflanzliche Nahrung ergänzen (Spirulina, Nori).</li>
<li>Geschlechterverhältnis: 1 Männchen : 2–3 Weibchen.</li>
<li>Beckengröße:
<ul role="list">
<li>Black Mollys: ab 100 Litern</li>
<li>Segelkärpflinge: ab 200 Litern</li>
</ul>
</li>
</ul>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/mollys/">Mollys im Meerwasseraquarium: Arten, Biologie, Vorteile, Erfahrungen &#038; Profi‑Praxis‑Guide</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de">GfMU</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nannochloropsis Zucht</title>
		<link>https://www.meeresaquaristik-ulm.de/nannochloropsis-zucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dieter Kreissl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 20:15:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Phytoplankton]]></category>
		<category><![CDATA[Zucht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.meeresaquaristik-ulm.de/?p=3897</guid>

					<description><![CDATA[<p>Optimale Züchtung von Nannochloropsis salina Die erfolgreiche Züchtung von Nannochloropsis salina hängt entscheidend von einer fein abgestimmten Balance zwischen Licht, Nährstoffen und Prozessführung ab. Licht ist die primäre Energiequelle für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/nannochloropsis-zucht/">Nannochloropsis Zucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de">GfMU</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Optimale Züchtung von </strong><em><strong>Nannochloropsis salina</strong></em></h3>
<p>Die erfolgreiche Züchtung von <em>Nannochloropsis salina</em> hängt entscheidend von einer fein abgestimmten Balance zwischen Licht, Nährstoffen und Prozessführung ab. Licht ist die primäre Energiequelle für die Photosynthese, doch zu viel Intensität führt zu Stressreaktionen wie der Bildung von Schutzpigmenten und einer Reduktion der Wachstumsrate. Zu wenig Licht wiederum limitiert die Energieversorgung und damit die Biomasseproduktion. Optimal ist eine mittlere, gleichmäßig verteilte Lichtintensität, die den Photosyntheseapparat auslastet, ohne ihn zu überfordern.</p>
<div class="x1e56ztr">
<p>Ebenso wichtig ist die Nährstoffversorgung. Stickstoff und Phosphor sind zentrale Bausteine für Zellwachstum und Pigmentsynthese. Ein Überangebot kann zwar das Wachstum beschleunigen, führt aber nicht zwangsläufig zu einer höheren Qualität der Inhaltsstoffe. Eine gezielte Limitierung bestimmter Nährstoffe kann hingegen die Lipidproduktion steigern, was für biotechnologische Anwendungen interessant ist, jedoch die Gesamtbiomasse reduziert. Für die Aquakultur als Futterorganismus ist daher ein ausgewogenes Nährstoffangebot entscheidend, um stabile Zellzahlen und eine konstante Fettsäurezusammensetzung zu gewährleisten.</p>
<p>Die Prozessführung bildet das dritte Standbein dieser Balance. Besonders die sogenannte turbidostatische Kulturführung – also eine Methode, bei der die Trübung und damit die Zelldichte konstant gehalten wird – sorgt für stabile Bedingungen. Durch die kontinuierliche Anpassung von Nährstoffzufuhr und Lichtverfügbarkeit werden Schwankungen minimiert und die Kulturen bleiben gleichmäßig. Dies erlaubt eine präzise Steuerung der Wachstumsbedingungen und macht die Ergebnisse reproduzierbar. Im Gegensatz zu Batch-Kulturen, die oft von Nährstoff- und Lichtgradienten geprägt sind, bietet die turbidostatische Kulturführung eine kontrollierte Umgebung, in der die physiologischen Anpassungen der Alge gezielt genutzt werden können.</p>
<p>Die Dissertation von Maren Hoffmann (Christian-Albrechts-Universität Kiel, 2010) zeigt ergänzend, dass optimale Wachstumsraten und Pigmentkonzentrationen bei 26 °C und voller Nährstoffversorgung erreicht werden. Eine Nitratlimitierung wirkt sich deutlich stärker auf Wachstum und Pigmentgehalt aus als eine Phosphatlimitierung oder moderate Temperaturänderungen. Interessant ist, dass die photochemische Effizienz nur dann deutlich sinkt, wenn mehrere Stressoren kombiniert auftreten (z. B. Nitratmangel und Temperaturabweichung). Für die Lipidproduktion gilt: Nitratlimitierung steigert den Gesamtfettsäuregehalt (TFA), während volle Nitratversorgung den Anteil an EPA-Fettsäuren erhöht. Niedrige Temperaturen können diese Effekte zusätzlich verstärken. Phosphatmangel hingegen zeigt kaum Einfluss auf die Fettsäurezusammensetzung. Damit ergeben sich klare Züchtungsstrategien: Für hohe Biomasse und Pigmentproduktion sind optimale Temperaturen und volle Nährstoffversorgung entscheidend, für gezielte Lipidproduktion hingegen eine kontrollierte Nitratlimitierung kombiniert mit niedrigen Temperaturen.</p>
<p>Zusammengefasst entsteht die optimale Züchtung aus dem Zusammenspiel dieser drei Faktoren: Licht liefert Energie, Nährstoffe stellen die Bausteine bereit, und die Prozessführung sorgt für Stabilität und Kontrolle. Nur wenn alle drei Elemente im Gleichgewicht stehen, lassen sich sowohl hohe Biomasseerträge als auch die gewünschte Qualität an Lipiden und Pigmenten erzielen – eine Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von <em>Nannochloropsis salina</em> in Aquakultur und Biotechnologie.</p>
</div>
<div>
<h3>Detaillierte Ergebnisse zur Balance von Licht, Nährstoffen und Prozessführung</h3>
<h4>1. Licht</h4>
<ul>
<li><strong>Photosyntheseleistung</strong>: Bei mittlerer Lichtintensität arbeitet der Photosyntheseapparat effizient, die Energie wird direkt in Biomasse umgesetzt.</li>
<li><strong>Hohe Lichtintensität</strong>: Führt zu Photoinhibition – die Alge schützt sich durch vermehrte Bildung von Carotinoiden (z. B. Violaxanthin, Zeaxanthin). Das senkt die Netto-Wachstumsrate, erhöht aber die Stressresistenz.</li>
<li><strong>Niedrige Lichtintensität</strong>: Reduziert die Energieversorgung, die Zellen bleiben klein und pigmentreich, die Biomasseproduktion sinkt.</li>
<li><strong>Praxisrelevanz</strong>: Gleichmäßige Lichtverteilung im Kulturmedium ist wichtiger als maximale Intensität. Flache Reaktoren oder gute Durchmischung sind entscheidend. 2.000–5.000 Lux gelten als guter Richtwert für stabile Kulturen. Über 10.000 Lux (über 150 µmol m⁻² s⁻¹) kann die Alge gestresst reagieren. Unter 1.000 Lux (unter 20 µmol m⁻² s⁻¹) reicht die Energie nicht für aktives Wachstum.</li>
</ul>
<h4>2. Nährstoffe</h4>
<ul>
<li><strong>Stickstoff (N)</strong>:
<ul>
<li>Überschuss: fördert schnelles Wachstum, hohe Protein- und Chlorophyllgehalte.</li>
<li>Limitierung: reduziert Wachstum, steigert Lipidakkumulation (v. a. EPA-reiche Fettsäuren).</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Phosphor (P)</strong>:
<ul>
<li>Wichtig für Nukleinsäuren und Membranlipide.</li>
<li>Limitierung führt zu verlangsamtem Zellzyklus und verändertem Lipidprofil.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Spurenelemente (Fe, Mg, Mn)</strong>:
<ul>
<li>Essenziell für Enzyme der Photosynthese und Pigmentsynthese.</li>
<li>Mangel → Chlorose, verlangsamtes Wachstum.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Praxisrelevanz</strong>: Für Aquakultur-Futter ist ein ausgewogenes Nährstoffangebot optimal, für biotechnologische Lipidproduktion kann gezielte Limitierung sinnvoll sein. Die „richtigen“ Nährstoffverhältnisse hängen vom Ziel ab:
<ul>
<li><strong>Hohe Biomasse und stabile Qualität</strong> → f/2-Medium mit N:P ≈ 16:1, Spurenelementen und Vitaminen.</li>
<li><strong>Gezielte Lipidproduktion</strong> → Stickstofflimitierung bei gleichbleibendem Phosphor.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>3. Prozessführung (turbidostatisch)</h4>
<ul>
<li><strong>Definition</strong>: Die Kultur wird so geregelt, dass die Trübung (Zelldichte) konstant bleibt. Das bedeutet: Nährstoffzufuhr und Lichtverfügbarkeit werden kontinuierlich angepasst.</li>
<li><strong>Vorteile</strong>:
<ul>
<li>Stabile Wachstumsbedingungen ohne starke Schwankungen.</li>
<li>Reproduzierbare Ergebnisse, da die Algen nicht zwischen „Überschuss“ und „Mangel“ wechseln.</li>
<li>Ermöglicht gezielte Steuerung von Stoffwechselwegen (z. B. Lipidbildung vs. Proteinproduktion).</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Vergleich zu Batch-Kulturen</strong>:
<ul>
<li>Batch: Nährstoffe nehmen ab, Zelldichte steigt unkontrolliert, Licht wird ungleich verteilt → Stressreaktionen.</li>
<li>Turbidostatisch: konstante Bedingungen, bessere Kontrolle über Produktqualität.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>4. Adaptionsmechanismen</h4>
<ul>
<li><strong>Pigmentregulation</strong>: Anpassung von Chlorophyll- und Carotinoidanteilen je nach Licht.</li>
<li><strong>Lipidstoffwechsel</strong>: Umschaltung zwischen Biomasseproduktion (bei Nährstoffüberschuss) und Fettsäureakkumulation (bei Limitierung).</li>
<li><strong>Zellgröße und Morphologie</strong>: Zellen bleiben bei optimalen Bedingungen kompakt und teilungsaktiv, bei Stressbedingungen kleiner und pigmentreicher.</li>
<li><strong>Resistenz</strong>: Turbidostatische Führung erhöht die Robustheit gegenüber Schwankungen, da die Algen kontinuierlich „trainiert“ werden, sich an konstante Bedingungen anzupassen.</li>
</ul>
<h4>5. Bedeutung für die Züchtung</h4>
<ul>
<li><strong>Aquakultur-Futter</strong>: Ziel ist hohe Biomasse mit stabiler Fettsäurezusammensetzung → mittlere Lichtintensität, ausgewogene Nährstoffversorgung, turbidostatische Führung.</li>
<li><strong>Biotechnologie (Lipide, Pigmente)</strong>: Ziel ist gezielte Produktion bestimmter Inhaltsstoffe → kontrollierte Limitierung von Stickstoff oder Phosphor, kombiniert mit stabiler Prozessführung.</li>
<li><strong>Allgemein</strong>: Nur durch die Balance von Licht, Nährstoffen und Prozessführung lassen sich Kulturen erzeugen, die sowohl ertragreich als auch qualitativ hochwertig sind.</li>
</ul>
</div>
<p><strong>Mehr Informationen:</strong> Dissertation von Maren Hoffmann, <em>Physiologische Untersuchungen parameterinduzierter Adaptionsantworten von Nannochloropsis salina in turbidostatischen Prozessen und deren biotechnologischer Potentiale</em>, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 2010</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Praktische Rezeptur zur Nährstoffversorgung für 1 Liter f/2-Medium</h3>
<h4></h4>
<h4>Hauptnährstoffe</h4>
<ul>
<li><strong>Natriumnitrat (NaNO₃):</strong> 75 mg</li>
<li><strong>Natriumdihydrogenphosphat (NaH₂PO₄ · H₂O):</strong> 5 mg</li>
</ul>
<h4>Spurenelemente</h4>
<ul>
<li><strong>Natrium-Eisen-EDTA (Na₂FeEDTA):</strong> 4.36 mg</li>
<li><strong>Natrium-Eisenchlorid (FeCl₃ · 6H₂O):</strong> 3.15 mg</li>
<li><strong>Natriummolybdat (Na₂MoO₄ · 2H₂O):</strong> 0.01 mg</li>
<li><strong>Kupfersulfat (CuSO₄ · 5H₂O):</strong> 0.01 mg</li>
<li><strong>Zinksulfat (ZnSO₄ · 7H₂O):</strong> 0.022 mg</li>
<li><strong>Kobaltchlorid (CoCl₂ · 6H₂O):</strong> 0.01 mg</li>
<li><strong>Manganchlorid (MnCl₂ · 4H₂O):</strong> 0.18 mg</li>
</ul>
<h4>Vitamine</h4>
<ul>
<li><strong>Thiamin (Vitamin B₁):</strong> 0.1 mg</li>
<li><strong>Biotin:</strong> 0.0005 mg</li>
<li><strong>Cyanocobalamin (Vitamin B₁₂):</strong> 0.0005 mg</li>
</ul>
<h3></h3>
<h3>Hinweise zur Anwendung</h3>
<ul>
<li>Das Medium wird mit künstlichen Meerwasser (Salinität ca. 30–35 PSU) angesetzt.</li>
<li>Vor der Zugabe der Nährstoffe sollte das Wasser sterilisiert oder gefiltert werden.</li>
<li>Die Nährstoffe werden meist als Stammlösungen hergestellt und dann in definierter Menge zugegeben (praktisch: 1 ml Stammlösung pro Liter Kultur).</li>
<li>Das Verhältnis von Stickstoff zu Phosphor entspricht etwa dem Redfield-Verhältnis (16:1), das für ausgewogenes Wachstum sorgt.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/nannochloropsis-zucht/">Nannochloropsis Zucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de">GfMU</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Datenschutzerklärung</title>
		<link>https://www.meeresaquaristik-ulm.de/datenschutzerklaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dieter Kreissl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 20:32:40 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://wp.bitspirits.org/?page_id=1303</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/datenschutzerklaerung/">Datenschutzerklärung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de">GfMU</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-lejizvgz-2ff62e153e8d33c1bc3f5b53a0283bda">
#top .av-special-heading.av-lejizvgz-2ff62e153e8d33c1bc3f5b53a0283bda{
padding-bottom:10px;
}
body .av-special-heading.av-lejizvgz-2ff62e153e8d33c1bc3f5b53a0283bda .av-special-heading-tag .heading-char{
font-size:25px;
}
.av-special-heading.av-lejizvgz-2ff62e153e8d33c1bc3f5b53a0283bda .av-subheading{
font-size:15px;
}
</style>
<div  class='av-special-heading av-lejizvgz-2ff62e153e8d33c1bc3f5b53a0283bda av-special-heading-h2 blockquote modern-quote  avia-builder-el-0  el_before_av_hr  avia-builder-el-first '><h2 class='av-special-heading-tag'  itemprop="headline"  >Datenschutzerklärung</h2><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<div  class='hr av-34h0w7-474c45f9140309d13c23bae96141e656 hr-default  avia-builder-el-1  el_after_av_heading  el_before_av_one_full '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>
<div class='flex_column av-he3l3-d2c6d2e0ba6a21771284521caaf60707 av_one_full  avia-builder-el-2  el_after_av_hr  avia-builder-el-last  first flex_column_div '     ><section  class='av_textblock_section av-lejjiswy-ecd5c055a6e3ec1629f24f8405ffc8bf'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>Geltungsbereich</strong></p>
<p>Diese Datenschutzerklärung klärt Nutzer über die Art, den Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den verantwortlichen Anbieter (siehe <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/impressum/">Impressum</a>) dieser Website (im folgenden “Angebot”) auf.</p>
<p>Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes finden sich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG).</p>
<p><strong>Umgang mit personenbezogenen Daten</strong></p>
<p><span class="sd-muster-content">Personenbezogene Daten sind Informationen, mit deren Hilfe eine Person bestimmbar ist, also Angaben, die zurück zu einer Person verfolgt werden können. Dazu gehören der Name, die Emailadresse oder die Telefonnummer. Aber auch Daten über Vorlieben, Hobbies, Mitgliedschaften oder welche Webseiten von jemandem angesehen wurden zählen zu personenbezogenen Daten.</span></p>
<p>Personenbezogene Daten werden von dem Anbieter nur dann erhoben, genutzt und weiter gegeben, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder die Nutzer in die Datenerhebung einwilligen.</p>
<p><strong>Kontaktaufnahme</strong></p>
<p><span class="sd-muster-content">Bei der Kontaktaufnahme mit dem Anbieter (zum Beispiel per Kontaktformular oder E-Mail) werden die Angaben des Nutzers zwecks Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen, gespeichert.</span></p>
<p><strong>Kommentare und Beiträge</strong></p>
<p><span class="sd-muster-content">Wenn Nutzer Kommentare im Blog oder sonstige Beiträge hinterlassen, werden ihre IP-Adressen gespeichert. Das erfolgt zur Sicherheit des Anbieters, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte schreibt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall kann der Anbieter selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und ist daher an der Identität des Verfassers interessiert.</span></p>
<p><strong>Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter</strong></p>
<p><span class="sd-muster-content">Es kann vorkommen, dass innerhalb dieses Onlineangebotes Inhalte Dritter, wie zum Beispiel Videos von YouTube, Kartenmaterial von Google-Maps, RSS-Feeds oder Grafiken von anderen Webseiten eingebunden werden. Dies setzt immer voraus, dass die Anbieter dieser Inhalte (nachfolgend bezeichnet als “Dritt-Anbieter”) die IP-Adresse der Nutzer wahr nehmen. Denn ohne die IP-Adresse, könnten sie die Inhalte nicht an den Browser des jeweiligen Nutzers senden. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Jedoch haben wir keinen Einfluss darauf, falls die Dritt-Anbieter die IP-Adresse z.B. für statistische Zwecke speichern. Soweit dies uns bekannt ist, klären wir die Nutzer darüber auf.</span></p>
<p><strong>Verwendung von Facebook Social Plugins</strong></p>
<p><span class="sd-muster-content">Dieses Angebot verwendet Social Plugins (“Plugins”) des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird (“Facebook”). Die Plugins sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen “Like”, “Gefällt mir” oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz “Facebook Social Plugin” gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: <a href="https://developers.facebook.com/docs/plugins/">https://developers.facebook.com/docs/plugins/</a>.</span></p>
<p>Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebots aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend seinem <a href="http://www.facebook.com/help/?faq=17512">Kenntnisstand</a>:</p>
<p>Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Angebots aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.</p>
<p>Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer , können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: <a href="https://www.facebook.com/about/privacy/">https://www.facebook.com/about/privacy/</a>.</p>
<p>Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Angebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor dem Besuch des Internetauftritts bei Facebook ausloggen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: <a href="https://www.facebook.com/settings?tab=ads">https://www.facebook.com/settings?tab=ads</a>.</p>
<p><strong>Widerruf, Änderungen, Berichtigungen und Aktualisierungen</strong></p>
<p>Der Nutzer hat das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten über die personenbezogenen Daten, die über ihn gespeichert wurden. Zusätzlich hat der Nutzer das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung seiner personenbezogenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.</p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de/datenschutzerklaerung/">Datenschutzerklärung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.meeresaquaristik-ulm.de">GfMU</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
